Aktuelles

Als im Jahre 1330 Pfr. Heinrich Otto in Düren bei der Meßfeier nach der Wandlung aus Versehen den Kelch umstieß, ergoß sich der konsekrierte Wein – das Blut Christi – blutrot auf das darunterliegende Kelchtuch und zeichnete ein Bild mit dem gekreuzigten Christus umgeben von sogenannten „Veronicae“ – Schweißtücher mit dem Abbild Christi. Darüber war er so erschrocken, dass er es unbemerkt im Altarstein verbarg und erst auf dem Sterbebett den Vorfall bekannte.

Schon bald erfuhr dieses Korporale eine besondere Verehrung, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer bedeutenden Wallfahrt entwickelte und dem Ort den Namen Walldürn einbrachte. Diese Wallfahrt regt bis heute dazu an, sich mit dem Geheimnis der Eucharistie auseinander zu setzen, ihre Bedeutung mit der Vernunft zu erschließen und im Glauben immer mehr davon ergriffen zu werden.

In diesem Sinne möchte ich die geistliche Tradition unserer Vorfahren, die bis in unsere Tage reicht, aufgreifen und zu einer Wallfahrt unserer Seelsorgeeinheit nach Walldürn am Freitag, den 23. Juni 2017 herzlich einladen.

Weitere Infos folgen







Firmung 2017 Geht doch - zum Glück!

Am Sonntag, 02. Juli, werden in unserer Seelsorgeeinheit 90 Jugendliche durch Herrn Dekan Stockinger gefirmt. Sie sollen für ihren Lebensweg mit dem Heiligen Geist gestärkt werden.

Die Firmung wird um 10 Uhr in Oberhausen gefeiert - die musikalische Gestaltung übernimmt die Gruppe Wegzeichen. Um 17 Uhr wird das Sakrament der Firmung in Philippsburg gespendet; hier sorgen die Gruppe Argaman –verstärkt durch einige Firmanden- und der Gospelchor für die musikalische Umrahmung.

An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der ganzen Seelsorgeeinheit bei den Firmbegleiterinnen Beate Appel, Eliana Brecht, Andrea Danner, Ruth Hasselbach-Moch, Karin Beyer, Caroline Hely, Laura Herberger, Sandra Killian, Daniela Krätzer, Heide Oechsler, Sibylle Steinel und Lisa Zollinger sowie den beiden Firmbegleitern , Florian Häfele und Armin Moch bedanken.

Herzlichen Dank auch allen, die in der Zeit der Vorbereitung für unsere Firmanden gebetet haben. Beten wir, dass der Heilige Geist ihnen zu einem glücklichen und geglückten Leben verhilft.

Renate Mayer-Franz und Susanne Köhler




Ministrantentour
Seelsorgeeinheit Oberhausen-Philippsburg
„Schatzsuche Eucharistie“

Unter dem Motto „Schatzsuche“ machten sich am Mittwoch, 07. Juni, 16 Ministranten aus unserer Seelsorgeeinheit auf zu einem Tagesausflug unter der Leitung von Pfarrer Maier und Oberministrantin Caroline Hely. Um 9:00 Uhr ging es los im Pfarrhof in Oberhausen. Ausgestattet mit einem Bollerwagen begab sich die Gruppe zu Fuß auf die lange Wanderung Richtung Rheinhausen und um Rheinhausen herum.

An verschiedenen Stationen feierten die Ministranten Teile der Heiligen Messe; zum Beispiel an der Oberhausener Franziskus-Grotte wurde zum Eröffnungsteil ein Holzkreuz zusammengezimmert, welches zum ständigen Begleiter wurde. Pfarrer Maier erzählte aus dem Leben des heiligen Franz von Assisi an jeder Station Entsprechendes. An der Station „Bußakt“ bekam jeder Teilnehmer einen Holzsplitter als Zeichen für Sünde und Schuld – die nächsten 10 Minuten ging es in Stille weiter, um dann die Holzsplitter am Haltepunkt „Vergebungsbitte“ feierlich zu verbrennen. An der Station Lesung erwartete ein Prophet die Jugendlichen, um ihnen mit der Lesung aus Jeremia, Kapitel 1, Mut zuzusagen.

Nach der Mittagspause mit Pizzaessen im Pfarrheim Rheinhausen, ging es weiter in die Rheinhausener Pfarrkirche. Dort musste das Emmausevangelium zusammengepuzzlet werden und es galt 10 für die Eucharistiefeier wichtigen Dinge, die in der Kirche versteckt waren, zu finden und in den Bollerwagen zu packen: vom Kelch über Oblaten und Wein bis hin zum Messbuch wurde alles gefunden und eingepackt.

So ging es weiter mit den nächsten Messteilen, etwa den Fürbitten, über Feldwege Richtung Friedhof Rheinhausen/Fieberkapelle. Unterwegs wurde die Gruppe dann doch noch ein wenig nass, aber alles war bei ansonsten gutem Wetter bald wieder trocken.

Die Kapelle war Ort der eigentlichen Eucharistiefeier. Den Abschluss bildete das Aufsteigenlassen mehrerer Luftballone gen Himmel mit den Fürbittzetteln der Teilnehmer. Alle bekamen noch eine Erinnerungsmedallie, die zuvor an einer Station an unser Kreuz genageklt worden war, geschenkt, und kurz vor 17:00 Uhr endetet die Mess-Wanderung mit dem Abschlussteil: „Gehet hin in Frieden!“

Th. Maier/Pfr.