Willkommen bei der Seelsorgeeinheit
Oberhausen-Philippsburg

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Vorwort

Als ich mich mit dem jetzigen Vorwort beschäftigt habe, kamen mir nach längerem Nachdenken folgende zwei Zeilen eines Liedes in den Kopf: „Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?“

Ich muss zugeben, diesmal war ich wirklich spät dran mit dem Schreiben meines Vorwortes, doch ich finde, diese zwei Zeilen des Liedes lassen sich auch gut auf die jetzige Zeit übertragen.

Die Zeit schreitet voran, der Monat Mai ist bereits fast zu Ende und der Juni steht vor der Tür. Gefühlt war es erst gestern, als wir Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu, gefeiert haben. Doch in Wirklichkeit liegt das Fest bereits ein Monat zurück. Seither befinden wir uns in der „spannenden Zeit“ zwischen Ostern und Pfingsten. Bevor der Heilige Geist an Pfingsten jedoch zu uns kommen kann, steht noch ein weiteres Fest vor der Tür – das Fest „Christi Himmelfahrt“.

In der Apostelgeschichte steht geschrieben, dass Jesus nach seiner Auferstehung noch vierzig Tage zu seinen Jüngern gesprochen habe, erst dann sei er „aufgehoben“ worden und eine „Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken“ (Apg. 1, 9). Waren die Freunde Jesu nun traurig? Oder wütend? Oder enttäuscht? Erstaunlicherweise berichtet die Bibel, dass sie »voll Freude« nach Hause zurückkehrten.

Sicherlich kennen Sie die Zahlensymbolik 40; diese Zahl steht in den alten Schriften für „Vollendung“. Da Jesus 40 Tage zu seinen Jüngern gesprochen hat, gehe ich davon aus, dass nach dieser Zeit sie nun alles hatten, was nötig war, um aus dem Geist Christi heraus die Welt zu gestalten. Sie haben verstanden, dass Jesus weiterhin bei ihnen ist, in seiner Botschaft (wenn von ihm gesprochen wird), in der Begegnung untereinander, aber auch in der Mahlgemeinschaft beim Essen.

Dabei ist der „Himmel“ kein unerreichbar ferner Ort mehr, meinen viele Menschen, denn mit dem Wort „Himmel“ wird eine Beziehung beschrieben: Gott in den Menschen – Gott um sie herum.

Er ist stets bei einem, doch er drängt sich nicht auf. Er traut den Menschen zu, dass sie selber in dieser Welt frei handeln, eigene Wege gehen können und man sich ihm jederzeit, mit all seinen Sorgen und Ängsten, anvertrauen kann. Kurz um, er ist ein mitgehender Gott.

Ein Gott, der in dieser Welt entdeckt werden möchte.

Für die kommende Zeit wünsche ich uns allen, dass wir uns Zeit nehmen, die Spuren Gottes auf Erden zu entdecken, ob große oder kleine. Folgen wir ihnen, damit das Reich Gottes, der Himmel, hier schon beginnt.

Denn wenn Gott in uns wohnt, steckt auf jeden Fall ein bisschen „Himmel“ auch in uns!

Michaela Spiertz, Gemeindeassistentin




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