Willkommen bei der Seelsorgeeinheit
Oberhausen-Philippsburg

Online-Gottesdienste der Seelsorgeeinheit Oberhausen-Philippsburg




Herzlichen Glückwunsch zur Beauftragung als Gemeindereferentin

In einem feierlichen Gottesdienst im Freiburger Münster wurde unsere Gemeindeassistentin Michaela Spiertz nach abgeschlossener Ausbildung am Samstag, 09. Juli für den Dienst als Gemeindereferentin beauftragt.

Wir gratulieren Frau Spiertz ganz herzlich zu ihrer Beauftragung und wünschen ihr alles Gute und Gottes Segen für ihre vielfältigen Aufgaben in unserer Kirchengemeinde.

Dieses besondere Ereignis möchten wir mit Frau Spiertz auch gerne in unserer Kirchengemeinde feiern und laden ganz herzlich zum Gottesdienst und anschließendem Umtrunk am Samstag, 23.07. um 18:00 Uhr in die Pfarrkirche Oberhausen ein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Herzlichen Glückwunsch zur Beauftragung für den katholischen Religionsunterricht

Am Freitag, 24.6.22 wurde Carolin Hely, aus unserer Kirchengemeinde St. Philippus und Jakobus in Freiburg die Missio canonica der Erzdiözese Freiburg überreicht.

Ebenso erhält am 17.7.22 in Schwäbisch-Hall Natalie Gund, aus der Kirchengemeinde St. Laurentius Rheinhausen die Missio canonica der Erzdiözese Rotheburg-Stuttgart.

Wir gratulieren Carolin Hely und Natalie Gund ganz herzlich zur bischöflichen Beauftragung für den Katholischen Religionsunterricht und wünschen den beiden viel Freude die Botschaft Gottes als Religionslehrerin weiterzugeben.

Marcel Brdlik, Pfarrer Heinz Dieter Götz, PGR-Vorsitzender


Glauben als frohmachende Botschaft erleben

Weihbischof Würtz beauftragt Michaela Spiertz als Gemeindereferentin
lesen Sie mehr




Lasst uns loben, freudig loben...

Wie oft habe ich dieses Lied schon gesungen – vielleicht haben Sie auch sofort die dazugehörende Melodie im Kopf. Erinnern Sie sich noch daran, dass im alten Gotteslob die Brüder zum Lob aufgefordert wurden? Heute werden wir alle ermuntert zum „freudig Loben“. Mit diesem Lied stimmen wir gemeinsam in das Lob Gottes ein.

Der Hl. Augustinus schrieb, dass es unserem Herz gut tut, Gott zu loben und dass im Lob Gottes unser Herz zur Ruhe kommt. Das gemeinsame Singen macht mich nicht nur ruhig, sondern auch froh – ganz besonders dann, wenn viele mitsingen.

Wenn wir Gott für sein Wirken an uns und in unserer Welt loben, gestehen wir auch indirekt ein, dass er weit über uns steht und vieles vermag, was wir nicht können. Wenn ich einen Menschen auch nur annäherungsweise mit solchen Worten ehren würde, käme ich mir im selben Atemzug ganz klein vor. Bei Gott ist das nicht so. Im Gegenteil: Die ganze Welt, Gottes geliebte Schöpfung, bekommt ein wenig von diesem Lob und dem Glanz Gottes ab – samt meinen Mitmenschen und sogar ich selber. Ich fühle mich befreiter, vielleicht auch wertvoller, wenn ich Gott lobe.

Wir Menschen sind auf das Lob und die Anerkennung unserer Mitmenschen angewiesen. Gott nicht. Deshalb heißt es auch im Hochgebet: Unser Lobpreis kann deine Größe nicht mehren, doch uns bringt er Segen und Heil.“ Aber vielleicht freut sich Gott trotzdem, wenn wir ihn loben.

Und was macht ein Lob mit den Menschen?

Kinder werden oft gelobt, wenn sie eine neue Fertigkeit erlernt, sich besonders für etwas angestrengt haben oder sie sich so verhalten, wie wir es gut finden. Ein Lob bewirkt eine positive Verstärkung des Verhaltens und motiviert zu ähnlichem Tun, klar dass es in der Erziehung besonders wichtig ist.

Und was ist mit uns Erwachsenen? Wann brauchen wir ein Lob?

Ein Lob drückt die Anerkennung aus, die wir für jemanden und dessen Tat(en) oder seine Absicht empfinden. Das kann auch einfach durch einen entsprechenden Blick, ein Nicken oder Schulterklopfen geschehen.

Als Frau aus dem Osten („Ganz Schwaben liegt östlich von Baden.“) muss ich mir hier öfters Sprüche über die schwäbische Sparsamkeit anhören. Aber ich habe den Eindruck, das Motto „Nicht gescholten ist gelobt genug.“ gilt durchaus auch in Baden. Eigentlich schade. Ich denke, jedem tut ab und an mal ein Lob gut.

Bei der Quellenzeit haben wir darüber geredet, dass nicht nur vieles scheinbar selbstverständlich ist, was man tut, sondern manchmal auch als unnötig abgetan wird. Wenn mir die Ziele des Anderen fremd sind, dann fällt es mir schwer, sein Tun wertzuschätzen. Enkel verstehen vielleicht nicht so wirklich, warum Haus und Garten mit so viel Zeit und Mühe gepflegt werden, und umgekehrt können Leute jenseits der dreißig nicht unbedingt nachvollziehen, warum man z.B. bei einem Computerspiel ein bestimmtes Level erreichen muss.

Die Herkunft des Wortes „Loben“ hat mit „für lieb halten“ zu tun. Wenn ich jemanden lieb habe, achte und beachte ich ihn. Und das darf man durchaus ab und an ausdrücken. Den Empfänger freut es – Ältere mindestens so sehr wie Junge.

Loben wir Gott und unsere Mitmenschen also nicht nur mit dem Herz, sondern auch mit unserem Mund. Dazu dürften wir in den nächsten Wochen genug Zeit haben und verschiedene Anlässe finden.

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Sommer.

Renate Mayer-Franz, Pastoralreferentin




Gottesdienst zuhause

Das Archiv der Hausgottesdienste finden Sie in unserem Downloadbereich

Auf der Homepage der Erzabtei Beuron finden Sie für den jeweiligen Tag das Tagesgebet, die Lesungen, das Evangelium, Fürbitten, sowie Einführungen in die Texte.